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100 Jahre Beutter ...

... mehr als ein Grund zu feiern!


Wollten Sie nicht auch schon mal wie die „Promis“ bei der Oskar-Verleihung über den roten Teppich schlendern? Zu unserem 100-jährigen Firmenjubiläum und zur Einweihung unserer neuen Produktionshalle, am 05.09.2009, haben wir ein kleines Stück Hollywood nach Rosenfeld geholt und den roten Teppich für unsere Gäste ausgerollt.

 

Zwar nicht im Blitzlichtgewitter der Paparazzis, aber dafür bei strahlendem Sonnenschein, hatten die ersten Besucher ab 15:00 Uhr die Möglichkeit sich verschiedenen Betriebsrundgängen anzuschließen und unsere neue, moderne Produktionsstätte zu bestaunen oder sich einfach bei einem Gläschen Sekt gemütlich zu unterhalten.

 

Als dann gegen 18:30 Uhr alle Gäste eingetroffen waren, merkte man förmlich das Knistern in der Luft. Da ich meinen Kollegen und auch den Gästen so wenig wie möglich von den Partyvorbereitungen erzählt hatte, war jeder sehr gespannt auf den bevorstehenden Abend. Somit war der überwältigende Einzug unserer 330 Gäste, über die Galerie in unsere Partylocation „Produktionshalle“, zum Titelsong „pirates of the caribbean“ und die dazugehörige Gänsehaut vorprogrammiert. Keiner von uns hatte wohl je gedacht, dass sein Arbeitsplatz in einem solch schönen Licht erstrahlen kann. Nach einer charmanten Begrüßung durch Susanne Kiessling, die Tochter unseres Geschäftsführers, lauschten wir gespannt der Firmenpräsentation unseres Chefs über die letzten 100 Jahre Beutter und den verschiedenen Grußworten unserer Gastredner.

 

So, nun aber genug geredet, jetzt wird es höchste Zeit, den gemütlichen Teil das Abends zu beginnen!. Los ging es mit dem „Run“ auf das „Stehende Buffet“ und dem anschließenden „Flying Dessert“. Schnell noch das letzte Löffelchen Crème brullée vernascht und schon wurden an alle musikalischen und unmusikalischen Gäste Instrumente für die bevorstehende Percussion-Show verteilt. Didgeridoo-Klänge von der Galerie, Schlagzeug auf der Bühne, Bongo-Trommeln zwischen den Maschinen, und wir mit unseren Instrumenten mitten drin. Diesen „Beutter-Sound“ hätten Sie hören sollen!


Aber es gab ja noch mehr Gründe zu feiern. Extra zum 60. Geburtstag unseres Chefs hatte unser Betriebsratsvorsitzender, Norbert Eder, eine einzigartige und spektakuläre Feuershow einstudiert. Beim Anblick der meterhohen Flammen oder der brennenden Feuerpois kamen einige Gäste sichtlich ins Schwitzen, während es anderen bei dem Gedanken, sich eine brennende Fackel in den Mund zu stecken, sicher eiskalt über den Rücken lief. Mit einem „Meerchen“ aus Wunderkerzen und einem vielstimmigen Happy Birthday aller begann dann die feucht-fröhliche Geburtstagsparty. Zu einem runden Geburtstag gehört schließlich auch das entsprechende Gläschen „Schampus“. Zwar sind wir bei der Bearbeitung von feinmechanischen Präzisionsteilen „premium“, aber beim Sabrieren von Champagnerflaschen haben wir noch etwas Nachholbedarf. Deshalb blieb für jeden von uns auch nur ein Gläschen Champagner übrig, nachdem unser Chef nicht nur die Flasche vom Korken befreit, sondern gleich die halbe Flasche mit dem Säbel zerstört hatte. Jetzt ist mir

auch klar, warum der Champagner beim Rennsport immer geschüttelt und nicht sabriert wird. Obwohl ... nass wird man wohl auf beide Arten.


Bei ausgelassener Partystimmung feierten wir noch in alter „Beutter-Manier“ bis der Hahn krähte, anstatt mit den Hühnern ins Bett zu gehen.

 

Ihre Ingrid Siebert



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