UnternehmenÜber BEUTTERAusbildung bei BEUTTERKompetenzenEntwicklungFertigungsverfahrenWerkstoffeMengen & AbmessungenLogistikQualitätsmanagementBranchenAerospace & DefenceMedical TechnologyMechanical EngineeringSemiconductor TechnologyAktuellesNewsMessenKarriereArbeiten bei BEUTTEROffene StellenAusbildungsplätzeKontaktKontaktformularAnsprechpartnerAnfahrt
Kontakt aufnehmen
Start / Glossar
Fachwissen Präzisionsfertigung

Glossar der Präzisionsfertigung

Von Zerspanung über Werkstoffe bis zu Normen und Qualitätssicherung: Hier erklären wir die wichtigsten Fachbegriffe rund um die Präzisionsfertigung bei BEUTTER – verständlich und auf den Punkt.

31 Fachbegriffe
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Aktuator

Stellglied, das Energie (z. B. hydraulisch, elektrisch) in eine gezielte mechanische Bewegung umwandelt.

Anlagenqualifizierung

Strukturierter IQ/OQ/PQ-Nachweis, dass eine Fertigungsanlage korrekt installiert ist und spezifikationsgerecht arbeitet.

AS9100

Qualitätsmanagement-Norm (QMS) speziell für die Luft- und Raumfahrt. BEUTTER ist nach DIN EN 9100 zertifiziert.

B

Baugruppen

Aus mehreren Einzelteilen montierte Funktionseinheiten. BEUTTER fertigt nicht nur Einzelkomponenten, sondern übernimmt auch die Montage kompletter Baugruppen – bei Bedarf im Reinraum.

Bedarfsvorschau

Prognosedaten des Kunden zur vorausschauenden Produktions- und Materialplanung, um Lieferzeiten zu verkürzen.

Biokompatibilität

Eigenschaft eines Werkstoffs, im Kontakt mit lebendem Gewebe keine schädlichen Reaktionen auszulösen. Entscheidend für Komponenten in der Medizintechnik, etwa aus Titan oder Implantatstahl.

C

Chargenrückverfolgbarkeit

Lückenlose Nachverfolgung vom Rohmaterial bis zum Fertigteil. Jede Charge lässt sich eindeutig zuordnen – Pflicht in regulierten Branchen.

CNC-Bearbeitung

Computergesteuerte Fertigung (Computerized Numerical Control), bei der Werkzeugmaschinen anhand digitaler Programme hochpräzise und reproduzierbar arbeiten – die Basis moderner Präzisionsfertigung.

CVD

Chemical Vapor Deposition – chemisches Verfahren zur Abscheidung dünner Funktionsschichten, u. a. in der Halbleitertechnik.

D

DFM

Design for Manufacturability – fertigungsgerechte Konstruktion. Bauteile werden so gestaltet, dass sie wirtschaftlich, prozesssicher und qualitätsgerecht gefertigt werden können.

Drehen

Zerspanungsverfahren, bei dem sich das Werkstück dreht und ein feststehendes Werkzeug Material abträgt. Ideal für rotationssymmetrische Präzisionsteile wie Bolzen, Hülsen und Wellen.

Duktilität

Fähigkeit eines Werkstoffs, sich unter Belastung plastisch zu verformen, ohne zu brechen. Ein wichtiges Kriterium bei der Werkstoffauswahl für sicherheitsrelevante Bauteile.

Duplexstahl

Rostfreier Stahl mit austenitisch-ferritischem Mischgefüge – vereint hohe Festigkeit mit sehr guter Korrosionsbeständigkeit.

E

Einmesszyklus

Kalibrierung von Maschinen und Prozessen zur Sicherstellung gleichbleibender Maßgenauigkeit über die gesamte Fertigung.

Eloxieren

Elektrochemisches Verfahren zur Erzeugung einer schützenden Oxidschicht auf Aluminium. Erhöht Korrosionsbeständigkeit und Härte und ermöglicht farbige Oberflächen.

EMPB

Erstmusterprüfbericht – vollständige Dokumentation der Erstbemusterung mit allen gemessenen Merkmalen und Nachweisen.

Endoprothetik

Implantation künstlicher Gelenke (Endoprothesen), etwa für Hüfte oder Knie.

Entgraten

Entfernen scharfkantiger Materialüberstände (Grate), die bei der Zerspanung entstehen. Sichert Funktion, Montierbarkeit und Sicherheit des fertigen Bauteils.

Erstbemusterung

Erstmalige, umfassende Prüfung eines Bauteils vor dem Serienstart, um die Übereinstimmung mit allen Vorgaben nachzuweisen.

F

Fertigungstiefe

Anteil der Wertschöpfung, der im eigenen Unternehmen erbracht wird. Eine hohe Fertigungstiefe sichert Qualität, Termintreue und Flexibilität.

Fräsen

Zerspanungsverfahren, bei dem ein rotierendes Werkzeug Material abträgt, während das Werkstück definiert zugestellt wird. Ermöglicht komplexe Geometrien und präzise Konturen – auch aus schwer zerspanbaren Werkstoffen wie Edelstahl, Titan oder Nickelbasis-Legierungen.

H

Hartbearbeitung

Zerspanung gehärteter Werkstoffe ab etwa 54 HRC. Ermöglicht die Endbearbeitung nach dem Härten und spart aufwändige Schleifprozesse.

Härten

Wärmebehandlung von Stahl, um dessen Härte und Verschleißfestigkeit zu erhöhen. Erfolgt durch gezieltes Erhitzen und schnelles Abkühlen des Werkstoffs.

Hochdruckdichtfläche

Präzisionsbearbeitete Fläche, die auch unter hohem Druck zuverlässig abdichtet – z. B. in Hydraulik- und Einspritzsystemen.

Honen

Feinbearbeitungsverfahren zur Erzeugung präziser Bohrungsgeometrien und definierter Oberflächen. Erreicht höchste Maß- und Formgenauigkeit sowie geringe Rauheit.

I

Implantatwerkstoff

Biokompatibler Werkstoff für medizinische Implantate, etwa Titan Grade 5 ELI, Implantatstähle oder Cobaltbasislegierungen.

Inconel

Nickelbasierte Hochtemperaturlegierung mit hervorragender Warmfestigkeit und Korrosionsbeständigkeit – typisch für Aerospace-Anwendungen.

Invar

Nickel-Eisen-Legierung mit äußerst geringem Wärmeausdehnungskoeffizienten – ideal für maßstabile Präzisionsanwendungen.

ISO 13485

QMS-Norm für Medizinprodukte. BEUTTER ist nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert – bis hin zu Komponenten der Risikoklasse III.

K

Kanban

Bestandsgesteuertes Liefer- und Nachschubsystem, das eine bedarfsgerechte, verbrauchsorientierte Materialversorgung ermöglicht.

Z

Zerspanen

Sammelbegriff für alle Fertigungsverfahren, bei denen mit einem Werkzeug Material in Form von Spänen abgetragen wird – dazu zählen Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen.

Keine Begriffe gefunden.

Haben Sie eine Zeichnung oder ein Bauteil?

Senden Sie uns Ihre Anforderungen — wir prüfen Machbarkeit, Werkstoff und Fertigung und melden uns mit einer kostenlosen Ersteinschätzung.